WÄRMESCHUTZ

Energieverbrauch effektiv und nachhaltig senken

Alle baulichen Maßnahmen, die ein ausgeglichenes Raumklima – nicht zu heiß und nicht zu kalt – sicherstellen sollen, lassen sich unter dem Oberbegriff „Wärmeschutz von Gebäuden“ zusammenfassen. Dabei geht es neben dem Wohlbefinden der Bewohner vor allem darum, einen wirkungsvollen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten, denn gerade in (Wohn-) Gebäuden wird sehr viel Energie verbraucht und verschwendet: Rund 40 % des gesamten Energieverbrauchs ebenso wie ein Drittel der CO2-Emissionen entfallen auf die Gebäudenutzung. Besonders Heizungen verschlingen viel Strom oder Gas, nämlich bis zu 90 % der gesamten in Privathaushalten genutzten Energie. Hier liegen enorme Einsparpotenziale. Diese auszuschöpfen, würde den Umwelt- und Klimaschutz erheblich voranbringen.

Abhilfe schaffen soll die Energieeinsparverordnung, kurz EnEV, welche entsprechende Anforderungen an Häuser und Objekte definiert. In erster Linie bezieht sich diese Verordnung auf die Wärmedämmung eines Gebäudes. Außerdem existieren viele Fördertöpfe und Maßnahmen zur energetischen Sanierung oder Optimierung von Gebäuden. Häufig liegt der Fokus dabei auf der Heizung und Wärmedämmung, da hier sehr viel Energie verloren geht.

Um den Energieverbrauch wirklich effektiv und nachhaltig zu senken, muss man alle Variablen im System betrachten. Dazu gehören auch Türen. Obwohl bekannt ist, dass Wärme sich immer den Weg des geringsten Widerstandes sucht und undichte Türen schnell zur Schwachstelle werden können, wird dieser Faktor noch immer unterschätzt. Durch nicht oder nur unzureichend abgedichtete Ritzen kann die Wärme entweichen. Aber auch das Material entscheidet darüber, wie viel oder wenig eine Tür zur Wärmedämmung beitragen kann. Holz und Kunststoff erweisen sich in dieser Hinsicht als eher ungeeignet. Aluminium und Stahl hingegen halten die Wärme besser im Gebäude.

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