Zargen von T30-Feuerschutztüren einfach mit loser Wolle feuerschutz-zugelassen hinterfüllen

Novoferm erleichtert die Türmontage im Trockenbau:
Rees, Juni 2011. Zeit- und Kostendruck auf der einen Seite, das aufgrund von Brandschutzvorgaben gleichzeitig aber zwingend notwendige, besonders sorgfältige Arbeiten ist eine Herausforderung, die sich immer wieder auf der Baustelle ergibt.
Eine wesentliche Arbeitserleichterung bedeutet daher die zugelassene Hinterfüllung von Trockenbau-Zargen mit loser Mineralwolle, die Novoferm jetzt für seine T30-Türsysteme „NovoFire® Vario 50“ anbietet: Nur noch der Falzbereich der zweiteiligen Umfassungszarge Typ 2140 muss (teil)hinterfüllt werden, um die brandschutztechnischen Anforderungen an F60-A- und F90-A-Montagewände mit integrierten T30-Türen als Brandschutzabschnitte in jeder Hinsicht zur erfüllen.
Die Feuer-/Rauchschutztüren „NovoFire® Vario 50“ sind Stahlblechtüren insbesondere für den Trockenbau, die sowohl durch die hohe Funktionalität und Montagefreundlichkeit wie durch eine attraktive Optik überzeugen. Wichtige Merkmale sind beispielsweise das 50 Millimeter starke, verklebte Türblatt in Dickfalzausführung, zahlreiche Zargenvarianten, serienmäßige 3-D-Bänder sowie optional Türblätter verschiedenster Oberflächenausführungen – in RAL-Farben nach Wahl oder als Dekor in Edelholzoptik.
Die „NovoFire® Vario 50“-Türen sind als einbaufertige feuerhemmende Elemente (T30) geprüft nach DIN EN 1634-1 und zugelassen nach DIN 4102. Zusätzlich sind sie in Kombination mit der optional erhältlichen, automatisch absenkbaren Bodendichtung rauchdicht, geprüft nach DIN EN 1634-3 beziehungsweise nach DIN 18095. Die Schalldämmung ist gemäß DIN EN ISO 140-3 nachgewiesen.
Aufgrund der Summe dieser Eigenschaften haben sich die „NovoFire® Vario 50“-Türen als universelle Problemlöser für den Innenausbau etabliert.
In Kombination mit dem zweiteiligen Umfassungszargenprofil 2140 wird die Montage in Leichtbauwänden jetzt nochmals vereinfacht: Anstelle der aufwändig anzupassenden Gipskartonstreifen genügt künftig die Hinterfüllung des Falzbereichs mit loser Mineralwolle, um den Brandschutz als feuerhemmendes T30-1- oder T30-2-Element nach Zulassung zu gewährleisten. Die Gegenzarge kann leer bleiben!
Flexibilität und Zeitersparnis
Flexibilität und Zeitersparnis
Zusätzlich gestützt wird diese Arbeitserleichterung durch die Spezifikation der zulässigen Wolle: Mineralwolle mit einer Rohdichte von mindestens 40 kg/m³ und entsprechendem Schmelzpunkt > 1000 °C / Baustoffklasse A1 ist für die Hinterfüllung völlig ausreichend. Der Fachhandwerker kann also in aller Regel mit demselben Material arbeiten, das er schon bei der Erstellung der Montagewände einsetzt. Im Gegensatz zu anderen Lösungen vereinfacht das sowohl die Lagerhaltung der Montagematerialien als auch das generelle Handling auf der Baustelle.
Dazu trägt außerdem die Bandbreite der „NovoFire® Vario 50“ T30-Stahltüren bei, die bereits ab Lager lieferbar sind: Viele Standardgrößen – auch rauchdicht – stellt Novoferm just-in-time zur Verfügung und trägt damit dem oftmals sehr knappen Zeitfenster auf den Baustellen Rechnung. Zusätzlich zum ansonsten eher schlichten Standard aus verzinkt/grundiert/weiß stehen eine individuelle Farbgebung nach RAL oder sechs Dekore in Edelholzoptik zur Wahl.

Die „NovoFire® Vario 50“-Türen sind eine elegante Lösung, um beispielsweise im hochwertigen Innenausbau die Brandschutzanforderungen zu erfüllen. Mit der Montagevariante „lose Wolle“ für die zweiteiligen Zargen hat Novoferm ihren Einbau in Montagewände jetzt nochmals vereinfacht.
(Foto: Novoferm)

Absolut reduziert: Bei Novoferm genügt jetzt das einfache (Teil) Hinterfüllen des Falzbereichs mit entsprechender Mineralwolle – und das Türsystem erfüllt dennoch uneingeschränkt die Anforderungen gemäß DIN EN 1634-1 bzw. DIN 4102.
(Foto: Novoferm)



