Ökologie, Verbraucherschutz und Komfort im Einklang
Novoferm-Sektionaltore: Bequemer Zugang zum Umweltschutz
Rees, September 2011. Nachhaltigkeit – ein oft strapaziertes Wort – findet allein schon aufgrund der langen Nutzungsdauer von Bauelementen hier eine treffende Anwendung. Die Wahl von Garagentoren beeinflusst beispielsweise nachhaltig die Energieeffizienz und damit auch die Öko- und Betriebskostenbilanz eines Eigenheims. Ebenso langfristig festlegt ist der Nutzwert für den Betreiber. Sowohl bei Neubauten als auch Sanierungsvorhaben ist der kritische Blick auf die Beschaffenheit und Funktionalität von Toren daher zwingend. Und auch lohnend, denn er offenbart ökologisch sinnvolle Lösungen ohne Komforteinbußen wie Anwendungsbeispiele von Novoferm, einem führenden Hersteller von Türen, Toren, Zargen und Antrieben in Europa, zeigen.
„Die Natur und ihre Ressourcen sind schützenswert.“ Bis diese fundamentale Erkenntnis in das Bewusstsein der breiten Bevölkerung eingedrungen ist, hat es lange gebraucht. Der zweite Schritt ist allerdings noch nicht so umfassend vollzogen: Veränderungen des eigenen Verhaltens sind dazu nötig. Denn der Hang zur Bequemlichkeit ist ebenso unbestreitbar ein Teil der Natur des Menschen, wie die Tatsache, dass gerade diese Neigung so manches Mal zu Lasten der Umwelt geht. Dank verantwortlicher Unternehmen sind jedoch immer mehr Produkte entwickelt worden, die Komfortanspruch und Ressourcenschonung in Einklang bringen. Der Bausektor ist da ein besonders fruchtbares Feld, lässt sich doch durch gezielte Maßnahmen nicht nur die Energiebilanz eines Hauses verbessern, sondern auch das Portemonnaie entlasten. Beispielhaft hierfür ist die Entwicklung von Garagentoren und Antrieben sowie Türen durch Novoferm, eines großen europäischen Herstellers, der den Umweltschutz in seine Geschäftsphilosophie fest integriert hat.
Wärme eindämmen
Aus praktischen Gründen – und nicht zuletzt auch aus Komfort – sind Garagen häufig dem Wohnhaus angeschlossen. So lässt sich bei Regenwetter bequem das Auto erreichen; im Winter sogar in einem erträglich temperierten Zustand. Zudem sind geräumige Garagen ein praktischer Aufbewahrungsort von sperrigen Gebrauchsgegenständen. So viel Nutzwert ist unter Umständen aber gar nicht so preiswert. Stichwort Wärmeverlust. Hier gibt es zwei neuralgische Wärmebrücken: von der Wohnung über die Zwischentür zur Garage und von der Garage über das Tor nach draußen. Die schon oft zitierte Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) gibt außer für den primären Energiebedarf eines Objekts auch Grenzwerte für den Energieverlust vor. Für Außentüren gilt zum Beispiel ein Wärmedurchgangskoeffizient – auch U-Wert genannt – von 2,9 W/m²K bezogen auf Raum-Solltemperaturen im Heizfall von 12 bis < 19 °C. Aus ökologischen und energetischen Gesichtspunkten ist nach Meinung des Herstellers Novoferm dieser Grenzwert für Garagentore unzureichend. Daher entwickelte das Unternehmen Sektionaltore (siehe Kasten) mit äußerst effektiver Wärmedämmung. Systembestandteile sind Torsegmente mit einem 45 mm starken PUR-Hartschaumkern und Gummi-Lippen, die die Nahtstellen zwischen den Segmenten sowie zu den Seitenzargen abdichten. Erzielter U-Wert: 0,5 W/m²K.
Türen als Garagenzugang aus dem Wohnbereich heraus, sind nicht so großen Temperaturunterschieden ausgesetzt. Dafür werden hier oftmals besondere Anforderungen an Einbruchschutz und Dichtschließung gestellt. Multifunktionstüren aus dem Novoferm-Programm „NovoSecur®“ weisen die geforderten einbruchhemmenden Eigenschaften nach DIN EN V 1627, Klasse WK2 auf und verfügen darüber hinaus in Verbindung mit einer absenkbaren Dichtung als Bodenschwelle mit einem U-Wert von 1,7 W/m2K über eine sehr gute Dämmung.
Wärme einschließen
So gut die Dämmung eines Garagentores auch sein mag – in geöffnetem Zustand entweicht Wärme ungehindert. Schon bei der Planung lässt sich jedoch dieser Energieverlust reduzieren. Der Einbau von Nebentüren zur Garage ermöglicht, Geräte bequem herauszuholen, ohne das ganze Tor öffnen zu müssen. Im Sanierungsfall steht dafür allerdings häufig kein Bauraum zur Verfügung oder ist nur sehr aufwändig herzustellen. Die Lösung ist eine sogenannte Schlupftür, ein in das Tor eingelassener Zugang, der sich harmonisch in das Gesamtbild einfügt.
Strom einsparen
Einen besonderen Komfort bieten elektrisch betriebene Garagentore – gerne auch mit Fernbedienung, um bei jedem Wetter auf trockenem Fuß aus dem Auto in die gute Stube zu gelangen. Aber der Stromverbrauch für den Standby-Betrieb solcher Anlagen …! Auch hierfür hat Novoferm eine ökologische Antwort gefunden: Der Garagentorantrieb „NovoPort®“ weist im Standby-Modus lediglich eine Leistungsaufnahme von 0,5 W/h auf. Bei einem Strompreis von 20 ct/kW entspricht das jährlichen Kosten unter einem Euro. Und das funktioniert so: Nach dem Torbetrieb trennt eine Steuerung den Stromkreis für den Antrieb sowie zeitversetzt auch für die Beleuchtung komplett vom Netz. Die Steuerung selbst verfügt über ein hocheffizientes Netzteil mit der zuvor erwähnten minimalen Leistungsaufnahme von 0,5 W/h. Gibt der Nutzer über eine Funkfernsteuerung oder einen Schalter das Signal zum Öffnen respektive Schließen des Tors, schaltet die Steuerung die Stromversorgung ohne Zeitverzögerung wieder zu.
Noch günstiger – nämlich zum Null-Tarif – ist der Strom über einen kleinen Solarkollektor zu erhalten. Er speist einen Akku, der den Netzanschluss der Antriebseinheit ersetzt. Steuerung, Antrieb und Licht werden vollständig über Solarstrom gedeckt. Moderne, stromsparende LED-Beleuchtung rundet das Bild ab.
Gefahrenstoffe aussparen
Für Hausbesitzer weniger offensichtlich als die energetischen Aspekte der Bautechnik, aber nicht selten deutlich belastender für Mensch und Umwelt, stellen sich mitunter Stoffe dar, aus denen Baumaterialien und -produkte hergestellt sind. Gesetzesvorgaben auf nationaler und europäischer Ebene klassifizieren Gefahrenstoffe und verschärfen sukzessive Grenzwerte. Einbezogen sind Lacke, die Lösungsmittel enthalten, Blei, Cadmium und Quecksilber verschiedenster Verbindungen in elektrischen Komponenten oder polybromierte Biphenyle (PBB) und polybromierte Diphenylether (PBDE) als Flammhemmer in Kunststoffen. Da Novoferm dem Bereich der Werkstoffverwendung sehr viel Aufmerksamkeit schenkt, schließt das Unternehmen analog dazu diese Materialien bei der Herstellung seiner Türen, Tore und Antriebe aus – ein unmittelbarer Beitrag zum Verbraucherschutz, aber auch für die umweltverträgliche Herstellung und Recyclefähigkeit der Produkte.
Extra Kasten:
Der Aufbau von Sektionaltoren
Bei Sektionaltoren ist die Fläche in einzelne mit Scharnieren verbundene Sektionen unterteilt, die, in Schienen geführt, beim Öffnen unter die Decke geschoben werden. Eine sehr platzsparende Konstruktion – innerhalb der Garage, aber auch außerhalb. So ist die Fläche vor der Garage voll nutzbar, da das Tor nicht nach außen schwingt. Auch der Gestaltung sind kaum Grenzen gesetzt. Bögen als Garageneinfahrt lassen sich beispielsweise mit Sektionaltoren problemlos realisieren. Zahlreiche Materialien, Strukturen und Farben geben dem Tor den Look, der zum gewünschten Fassadendesign passt. Der Pluspunkt aus energetischer Sicht: Gedämmt mit einem PUR- Hartschaumkern – bei Novoferm 45 mm stark – und entsprechenden Dichtlippen unterbinden sie Wärmeverlust. Sektionaltore sind nicht nur maßgefertigt für Neubauten zu erhalten, sondern ebenso als Sanierungslösung für bestehende Garagen.

Garagentore bestimmen nicht nur maßgeblich die Optik der Gebäude-Hülle, sondern auch den Wärmeverlust.

Novoferm-Sektionaltore „iso 45“ sind mit einem 45 mm starken PUR-Hartschaumkern ausgestattet und erreichen damit einen U-Wert von 0,5 W/m²K. Wichtiges Detail: Dichtlippen schließen die einzelnen Sektionen an den Stoßkanten und der Zarge ab.

Die Steuerung und Antriebseinheit „NovoPort®“ für den elektrischen Torbetrieb sorgt nicht nur für Komfort, sondern auch für ökologische Akzeptanz: mit einen Standby-Verbrauch von 0,5W/h und optionaler Solarstromeinspeisung.

Sektionaltore eignen sich auch sehr gut für die Modernisierung, speziell unter Berücksichtigung der Energieeinsparverordnung

Die Tür vom Wohnhaus zur Garage muss außer einer guten Wärmedämmung noch weitere Eigenschaften auszeichnen: Einbruchhemmend und dicht schließend – und am besten auch eine ansprechende Optik.
(c) Fotos: Novoferm



