Kopf Überspringen Banner Überspringen Navigation Überspringen
Inhalt Überspringen

Novoferm-Feuerschutztüren und - tore im neuen- ECE-Headquarter in Hamburg

Das ECE-Headquarter

„Design- und Qualitätsanspruch von der Variabilität bis zur Montage genauso wichtig wie das Submissionsergebnis!“
Bei aller Zweckorientierung müssen Büro- und Geschäftsgebäude heute innen wie außen auch einen hohen architektonischen Anspruch erfüllen. Zugleich sind gerade in Großobjekten aber auch unterschiedlichste Funktionalitäten – wie die dauerhaft variable Nutzung – mit zahlreichen, eindeutig geregelten Vorgaben beispielsweise an Sicherheit oder Brand- und Rauchschutz in Einklang zu bringen. Beim Neubau eines Bürogebäudes auf dem Campus der ECE in Hamburg sicherte Dipl.-Ing. Peter Behncke als Projektleiter diese Anforderungen durch den konsequenten Einsatz transparenter Brandschutz-Rohrrahmen-Elemente auf den Büroetagen und entsprechender Stahlblechtüren im Tiefgeschoss ab, die aus Qualitätsgründen bewusst komplett aus dem Portfolio nur eines Herstellers (hier: Novoferm) ausgewählt wurden.
  
Nur rund 18 Monate Bauzeit für das neue ECE-Headquarter in 2008/2009 am Rande von Hamburg, in Poppenbüttel, waren „sportlich“, aber für ein solches Objekt mit 26.500 m² Brutto-Geschossfläche auch nicht besonders außergewöhnlich. Diese Einschätzung ändert sich jedoch sofort mit Einbeziehen des Qualitätsmaßstabs. Unabhängig von der Bauzeit legte das ECE-Management den nämlich an das eigene Objekt genauso hoch an wie (als Projektentwickler) beispielsweise an die über 130 Shopping-Malls, die mittlerweile im In- und Ausland betrieben werden. Projektleiter Behncke: „Auf der einen Seite steht der Wunsch nach dem schnellen, kostengünstigen Bauen. Auf der anderen Seite gibt es aber viele Detailleistungen, die später unmittelbare Auswirkungen auf die Qualität des Objektes im Allgemeinen und seine Nutzung im Besonderen haben, die dabei nicht aus dem Blick verloren werden dürfen.“  
Ein typisches Beispiel dafür: die über den Baukörper definierten Brandschutzabschnitte und deren Abschottung – denn jede Brandschutztür, die gemäß Anforderung selbsttätig schließen muss, unterbricht automatisch die Prozessabläufe zwischen den Abteilungen, stellt gewissermaßen eine Kommunikationsbarriere zwischen den einzelnen Büros dar. Spätestens im Brandfall aber interessiert das niemanden mehr – unabhängig von Einbauzeit, Kostenaufwand und architektonisch-inhaltlicher Ästhetik gilt dann nur noch die Frage, ob die Türen fachgerecht montiert wurden und entsprechend funktioniert haben. Grund genug für Dipl.-Ing. Behncke, aufbauend auf langjährige Berufserfahrung zum Beispiel schon in der Startphase des Projektes gewerkeübergreifend einen Team-Gedanken zu entwickeln: „Wenn vom Architekten bis zu den Fachingenieuren der Haustechnik alle Beteiligten im Mannschaftsspiel zusammenarbeiten und entsprechend geführt auch die fachliche Kompetenz externer Spezialisten akzeptieren, wie bei Brandschutzfragen Gutachter – dann sind von der Entwurfsplanung bis zur bauseitigen Ausführung schon die `technischen´ Rahmenbedingungen optimal aufgestellt.“




„Leistungsverzeichnis statt nur -beschreibung“
Womit aber immer noch nicht der kaufmännische Part, das „kostengünstigste Angebot“, eingefangen ist. Hier bevorzugt Behncke das so genannte GMP(Gesamt-Maximal-Preis)-Verfahren, um Leistungen zum Teil pauschal, zum Teil aber auch gemeinsam mit dem Generalübernehmer vergeben zu können und so am Erfolg bei der Vergabe beteiligt zu sein: „Statt über die einfache Leistungsbeschreibung kann so über das umfassendere Leistungsverzeichnis und die folgende, direkte Bewertung des Verhältnisses von Preis zu Leistung bzw. Qualität die für das Projekt letztlich beste Wahl getroffen werden.“ Übertragen auf die Brandschutzabschnitte und die notwendigen Abschottungen bedeutet das unter anderem: Die Variabilität der T30- und T90-Rohrrahmentüren von Novoferm zum Beispiel in Bezug auf ergänzende Ober- und Seitenblendenfelder, integrierte Obentürschließer, die Erweiterung um die Funktion Rauchschutz oder die Qualität, das Schließverhalten druckbelüfteten Treppenhäusern anzupassen, spielten eine genau so große Rolle bei der Entscheidung wie die Farbvielfalt, die Lieferfähigkeit just-in-time oder die fachliche Qualifizierung des Montagepersonals. „Der reine Einzelpreis“, begründet Projektleiter Behncke diesen Strauß an Entscheidungskriterien, ändert sich doch vor dem Hintergrund der rasanten Materialpreisentwicklungen ohnehin fast jeden Tag. Was sich aber nicht so schnell ändert, ist die Qualität eines Brandschutztüren-Programms, das Einsatzspektrum dazu und die Leistungsfähigkeit des Herstellers bzw. seiner Marktpartner in der qualifizierten Montage vor Ort.“




„Auch Montage berücksichtigen“
Denn das ist, bestätigte sich einmal mehr auf der ECE-Baustelle in Hamburg, ein mindestens ebenso wichtiges Kriterium bei der Realisierung wie der ursprüngliche Submissionspreis. Nachdem die ebenfalls von Novoferm gelieferten Feuerschutztüren aus Stahlblech im Untergeschoss die Elektroräume absicherten, mussten nur wenige Wochen später, noch in der Rohbauphase, die Brandschutzabschlüsse im Tiefgeschoss eingebaut werden. In den Obergeschossen hingegen war die Montage der hochwertig pulverbeschichteten Stahlrohrrahmen-Elemente mit den großflächigen Glaseinsätzen natürlich aufgrund des Beschädigungsrisikos möglichst spät gewünscht. Behncke: „Immer aber hatten sich die Monteure nahtlos in die Arbeitsabläufe auf der Baustelle einzugliedern, hatten die Einbauqualität zu gewährleisten und die ganz speziellen Eigenheiten, die jede Baustelle hat – hier u.a. das Platzproblem – zu berücksichtigen. „Das funktioniert über den Baufortschritt hinweg nur mit einem homogenen Montageteam, wie es Novoferm hier mitgebracht hat“, schätzt Dipl.-Ing. Peter Behncke die Leistung der Männer vor Ort wert: „Letzten Endes entscheidet über den Erfolg eines Projektes gerade bei so sicherheitsrelevanten Gewerken wie dem Einbau von Brandschutzelementen die Kompetenz jedes einzelnen Mitarbeiters auf der Baustelle!“
Denn bis ins Detail kontrollieren lässt sich gerade bei so großen Objekten nicht alles, weiß auch der Lübecker Baufachmann. Aber „wer die verschiedenen Systeme, hier eben die Novoferm-Feuerschutztüren, kennt und zudem weiß, was im Detail bestellt wurde, kann dann auch die richtigen Fragen stellen bzw. besonders Augenmerk auf die neuralgischen Stellen richten.“ Im ECE-Neubau mit seinen langen, weit verzweigten Fluren und der für bestimmte Abschnitte geforderten Belüftung gehörten dazu beispielsweise die dynamischen Druckverhältnisse am Schnittpunkt verschiedener Flure: Das im Tagesbetrieb willkürliche Öffnen und Schließen der Feuerschutztüren mit der voreingestellten Schließkraft der Obertürschließer und/oder dem „Nachdruck“ des Nutzers beeinflussten sich in Kombination mit der Zwangsbelüftung so stark, dass nur mit viel Erfahrung (und genau so viel Gefühl) eine ausgewogene Balance zwischen Schließgeschwindigkeit, Geräuschentwicklung beim Schließen und dem garantierten Zufallen auch bei Überdruck beispielsweise im Flur als Fluchtweg erreicht werden konnte.
Dieses Zusammenspiel verdeutlicht aber zugleich den hohen Stellenwert, den sowohl die installierten Komponenten – wie die Obertürschließer, aber auch Fallen oder Dichtungen –  wie auch deren Wartung nach Inbetriebnahme des Gebäudes für die Erreichung des Schutzzieles haben. Im ECE-Headquarter steht so einmal monatlich turnusmäßig eine Funktionsprüfung sämtlicher Feuerschutztüren auf dem Programm; die Feststellanlagen zum Beispiel der Brandschutztore in den Tiefgaragen werden turnusmäßig einmal im Jahr einer umfassenden Prüfung und Wartung unterzogen.




Fazit
Die Projektrealisierung solch ökonomisch wie ökologisch ambitioniert aufgesetzter Baumaßnahmen wie das ECE-Headquarter in Hamburg lassen sich  kosten- und qualitätsbewusst realisieren, wenn über einen integralen Planungsansatz ein fach- und gewerke-übergreifendes Bewusstsein für die Stellgrößen hochwertigen Bauens geschaffen wird. Daraus ergibt sich in den einzelnen Bauphasen, von der Planung über die Realisierung bis zur Ab- bzw. Inbetriebnahme, eine differenziertere Bewertung der Wechselwirkung zwischen den einzelnen Einflussfaktoren (Variabilität, Montage, Lieferumfänge und -termine, after-sales-support etc.), die zu einer zum Teil weit reichenden Neubewertung vermeintlich objektiver Maßstäbe wie beispielsweise der Submissionspreise führt. Der damit verbundene, punktuelle Mehraufwand rechtfertigt sich aber sowohl über die Qualität der Bauausführung wie über die letztlich doch gewährleistete Einhaltung der Bausumme, da sich durch den Prozess viele Kosten zwar ändern, in der Gesamtsumme aber weitgehend nur verschieben.




Das ECE-Headquarter
Das von Architekt Ansgar Beinke entworfene ECE-Headquarter in Hamburg ist ein Büro- und Geschäftshaus mit etwa 26.500 m² Brutto-Geschossfläche. Die Baukosten lagen bei etwa 38 Mio. Euro. Die „Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen“ hat den Neubau unter anderem für die energieoptimierte Planung und die städtebauliche Integration 2010 mit dem Gütesiegel in Silber ausgezeichnet: Die ökonomische Qualität wurde dabei mit 96,8 Prozentpunkten bewertet, die ökologische Qualität erreichte 67,5 Prozent, und die Standortbewertung erreichte mit 79,2 Prozent ebenfalls eine bemerkenswerte Größe.
Die ECE selbst wurde 1965 von Versandhauspionier Professor Werner Otto gegründet und befindet sich im Besitz der Familie Otto. Seit 2000 wird das Unternehmen mit rund 3.000 Mitarbeitern von Alexander Otto geführt und hat sich inzwischen nach eigenen Angaben zum europäischen Marktführer auf dem Gebiet innerstädtischer Shopping-Center entwickelt. Überdies entwickelt und realisiert die ECE Verkehrsimmobilien, Logistikzentren, Firmenzentralen, Bürokomplexe, Industrie- sowie weitere Spezialimmobilien.


Das neue ECE-Headquarter in Hamburg

Bereits von der DGNB ausgezeichnet: das neue ECE-Headquarter in Hamburg.


Transparenz und Durchlässigkeit

Transparenz und Durchlässigkeit kennzeichnen den Neubau des Büro- und Geschäftshauses.


Wechselnde Druckverhältnisse erforderten eine präzise Abstimmung der selbst schlie

Die langen Flure mit ihren wechselnden Druckverhältnissen erforderten eine präzise Abstimmung der selbst schließenden Rohrrahmentüren.


versteckte Funktionalitäten

Auch „versteckte“ Funktionalitäten wie die integrierten Obertürschließer machen die innenarchitektonischen Details des ECE-Neubaus aus, bei denen Funktion und Ästhetik zusammen- gebracht wurden.


T30- und T90-Feuerschutztüren

Auch eine logistische Herausforderung war die Bereitstellung und Montage der weit über 100 T30- und T90-Feuerschutztüren, die Novoferm just-in-time beispielsweise für das Tiefgeschoss schon in der Rohbauphase lieferte.


Auch in der Tiefgarage des ECE-Objektes sorgt Novoferm für qualifizierten Brandschutz.

Auch in der Tiefgarage des ECE-Objektes sorgt Novoferm für qualifizierten Brandschutz, beispielsweise durch entsprechende Stahlblechtüren sowie im Brandfall selbsttätig auslösende Feuerschutz-Schiebetore.


Projektleiter Dipl.-Ing. Peter Behncke (re.) im Gespräch mit Novoferm-Fachbauleiter Frank Lenz

Projektleiter Dipl.-Ing. Peter Behncke (re.) erläutert im Gespräch mit Novoferm-Fachbauleiter Frank Lenz die zahlreichen Details, die produkt- wie montageseitig das „Qualitätspaket Brandschutztüren“ letztlich in seiner Gesamtheit ausmachen.


Teaser Überspringen

Händlersuche

Finden Sie Novoferm- Händler in Ihrer Nähe:

 

Online Blätterkataloge

Online Blätterkatalog

 

Beratung & Kontakt

Beratung & Kontakt

 
 
Zum Seitenanfang

Diese Themen könnten Sie auch Interessieren